Interview: Wheel (Teil 2)

Wie zuvor angekündigt: Hier ist der zweite Teil unseres großen Wheel-Interviews. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen – und danken Benjamin Homberger für den angeregten Austausch! Das werden wir auf jeden Fall in absehbarer Zeit mal wiederholen.

Videobeweis: Lebendiger Austausch und ein zufriedener Co-Chefredakteur nach getaner „Arbeit“

Aidan: Benjamin, wir sprachen im ersten Teil über eure letzten Live-Aktivitäten. Was sind eigentlich deine Lieblingsfestivals? Einmal aus Fan- und einmal Künstlersicht? Wo hast du schon gespielt? Und was ist da deine beste Erfahrung gewesen?

Benjamin: Das Hammer of Doom ist natürlich eine Pflichtveranstaltung für jeden Musiker. Es war aber auch sehr nett, als wir auf Malta beim Malta Doom Metal Festival gespielt haben. Das ist einfach von der Location her richtig schön: Es ist eine Anlage, die mitten in einem Pinienwald oder so liegt. Das wird eigentlich für Hochzeiten genutzt, da gibt es eine tolle Außenterrasse, richtig oplulent, man guckt über die Wälder. Drinnen gibt es eine ziemlich kleine Bühne – von der Stimmung her war das einfach sehr schön. Als Besucher: Das Hell over Hammaburg ist natürlich ein richtig tolles Ding, da treten immer sehr viele Bands auf, die ich sehr gut finde. Einfach, weil es sich in der Nähe befindet und immer ein schönes Treffen in toller Umgebung ist: Das Rock Hard Festival, auch wenn mir dort nicht immer alle Bands gefallen. Das Festival ist aber immer eine schöne Gelegenheit, um draußen zu sein, zu grillen, ein paar Bier zu trinken und Leute zu treffen.

André: Hoffen wir, dass uns unsere lebendige Club- und Festivalszene auch nach der Pandemie erhalten bleibt – und es bald endlich wieder richtig losgehen kann… Wir machen mal einen Themenwechsel und kommen zur (Epic) Doom Metal-Szene, über die wir bereits mit den Jungs von Servants to the Tide länger gesprochen hatten. Da fängt Aidan mal an…

Aidan: Corona war und ist natürlich schlimm. Aber man kann sagen, dass die deutsche (Epic) Doom Metal-Szene in puncto Releases in der Pandemiezeit richtig aufgeblüht ist: Eben Servants to the Tide, ihr mit Wheel, Thronehammer

Benjamin: Cross Vault ist auch stark!

[Anm. In den nächsten Wochen werden wir auf jeden Fall einen Review des letzten Cross Vault-Albums As Strangers We Depart veröffentlichen. Ein Interview haben wir auch bereits im Hinterkopf, aber das wird noch ein bisschen dauern. Erst einmal sind Flame, Dear Flame an der Reihe, um beim Epic Doom zu bleiben…]

Aidan: Genau! Das sind alles hammerstarke Releases. Wie schätzt du denn die aktuelle (Epic) Doom-Szene ein? Ist die Szene in Deutschland besonders?

Benjamin: Besonders in dem Sinne, weil sie eigentlich immer recht überschaubar war. Von meiner Warte aus sage ich mal: Es gab die althergebrachten Bands wie Mirror of Deception, Dawn of Winter, Doomshine, aber dann kommt man schon langsam ans Ende. Naevus kann man noch nennen, aber das ist auch schon kein Epic Doom mehr, das geht mehr in die Cathedral-mäßige Richtung. Das war es dann aber auch von den Namen her. Da tut es gut, dass man nun sieht, dass sich etwas bewegt. Es kommen Bands, die international gesehen hohen qualitativen Standards entsprechen. Das ist schon eine Supersache.

André: Jetzt hast du ja gerade schon ein paar Namen genannt. Servants to the Tide beispielsweise…

Benjamin: Richtig, die habe ich gerade vergessen!

André: Ja, mit Leon und Stephan haben wir uns ja wie gerade erwähnt auch schon unterhalten. Das wäre live natürlich ein schönes Paket, gemeinsam mit euch, und vielleicht noch Cross Vault oder Flame, Dear Flame. Das würde perfekt zusammenpassen. Wenn wir mal so allgemein im Metal-Underground bleiben: Wie schätzt du da den derzeitigen Zustand der Szene ein? Gibt es Entwicklungen, die du negativ beurteilst?

Benjamin: Ich glaube, im Allgemeinen geht es dem Metal-Underground sehr gut. Als Fan hat man mittlerweile eine riesige Auswahl. Daher muss man schon ein wenig selektieren, man kann natürlich nicht alles haben, auch wenn das manchmal etwas frustrierend ist. Es gibt aber manche Diskussionen, die ich hier beim Punkt „Negatives“ nennen kann. Es nervt mich nicht, weil ich so etwas ignoriere, aber ich denke da an Auseinandersetzungen zum Beispiel im Deaf Forever Forum, weil auf einem Titelbild ein Mittelfinger zu sehen ist oder Peter Tägtgren sich zwischen die Beine packt – ist das dann toxisch männlich? Political Correctness muss sein, aber in Zeiten von Social Media wird auch manches sehr hochstilisiert. Da werden dann Szenarien geschaffen, in denen sich jemand beleidigt fühlen könnte. Da denke ich mir, das ist doch sehr theoretisch, denn wer fühlt sich tatsächlich von so etwas angegriffen und beleidigt? Klar, man muss so etwas ernstnehmen, auch die ganze Genderdebatte, das ist alles wichtig. Aber man muss es auch nicht immer so auf die Spitze treiben und so super ernstnehmen. Ich sage immer: Leben und leben lassen. Natürlich gibt es Dinge, die auf den Tisch müssen, aber manches wird eben wie gesagt echt hochgekocht. Was ich auch noch sagen möchte: In der Metalszene gibt es schon eine gewisse Spaltung. Wir haben da die superelitären Gurus, die ihren Metalglauben wie das Wort Gottes propagieren. Da denke ich mir immer: Ja, ihr habt megaviel Ahnung, ihr habt Vinyl bei euch zu Hause stehen, das mehr wert ist als bei mir Auto und Wohnung zusammen. Aber deren Wort ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Nur weil einer Sabaton hört, ist er nicht gleich ein Idiot, lasst ihn das einfach hören, darüber muss man sich doch nicht stundenlang aufregen. Ich mag die Musik auch nicht, aber es ist mir egal, wenn das jemand hört, das ist völlig okay. Man darf natürlich immer ein bisschen rumfrotzeln, aber man muss gucken, dass man auch auf dem Teppich bleibt.

Stein bzw. Griff des Anstoßes…

André: Ja, eine sehr gute Sichtweise – auch was das Deaf Forever Forum angeht, das kann ich nur unterschreiben. Ein anderes Thema: Wir heißen ja Epic Metal Blog. Über Epic Doom haben wir ja schon gesprochen, aber widmen wir uns mal dem klassischen Epic Metal. Gibt es da ein paar Bands, die du besonders gern magst oder die dir sehr wichtig sind? Aidan trägt ja eine auf dem Shirt, aber es soll wohl noch andere geben…

Benjamin: Ja, Manilla Road. Ich bin sehr froh, dass ich die noch in Lünen gesehen habe, bevor Mark nach dem Auftritt beim Headbangers Open Air verstorben ist. Epic Metal ist das Genre, das ich tatsächlich am meisten höre, im Epic Doom-Bereich gibt es ja meist nicht so viele Releases, abgesehen von den Sachen, die wir vorhin genannt hatten. Das ging ja los mit Eternal Champion und ähnlichen Bands. Zuletzt habe ich mir zum Beispiel die Starlight Ritual geholt, die ist sehr stark. Blazon Rite ist sehr stark, und das sage ich nicht nur, weil sie von unserem Label Cruz del Sur kommen – da werden ja ständig solche Sachen veröffentlicht. Wenn man an den Retrorock-Hype von vor zehn, fünfzehn Jahren zurückdenkt, ist der Epic Metal inzwischen so etwas ähnliches geworden. Ich meine damit nicht „Hype“ im negativen Sinne, aber es ist ein Genre, das momentan sehr im Fokus ist, weil gerade unheimlich viele geile Sachen rauskommen. Ich verfolge das also alles sehr interessiert.

Aidan: Das ist ganz interessant, was du angesprochen hast. Von Starlight Ritual habe ich schon mehrfach den Namen gesehen, mich hat es immer ein bisschen abgeschreckt, da ich oft gelesen habe, es sei eine Mischung mit klassischem Rock. Generell haben viele Epic Metal-Bands ja eine völlig andere Herangehensweise. Was macht für dich Musik episch? Und wann würdest du etwas als Epic Metal klassifizieren?

Benjamin: Für mich ist es Epic Metal, wenn ich mir vorstellen kann, dass ich bei einem Sonnenuntergang so auf einem Berg stehe [breitet die Arme weit aus]! Das ist für mich Epic Metal, wenn ich dieses Gefühl dabei habe. Es ist ja nicht so, dass man denkt, oh, da spielt einer ein Bathory-Riff, das ist aber aus der Viking- und nicht aus der Black Metal-Ära und so, das ist ja dann eine reine Kopfsache. Für mich geht es aber um ein Gefühl, um diese Erhabenheit, da geht auf einmal ein Horizont auf. Du stehst da einfach nur und denkst: Geil, jetzt ein Schwert – und ein Bier!

André: Ja, das kann ich super nachvollziehen. Kürzlich habe ich die Eisenhand-LP reviewt. Und in zwei, drei Songs findet sich sogar bei denen diese Erhabenheit, von der du gerade gesprochen hast.

Benjamin: Ja, genau. Die haben aber auch noch diese geile Rotzigkeit. Vom Sound her gibt es noch diese Punkattitüde, das hat mich auch direkt angesprochen. Da passt einfach das Gesamtpaket aus Band und Sound, das ist stimmig. Das ist auch im Epic Metal sehr wichtig, das darf nicht so ein Kitsch sein. Es muss etwas Echtes sein, das Gefühl ist wichtig, gerade auch beim Gesang – es darf nicht so eine Kopfsache sein, es geht nicht vor allem darum, alle Töne richtig zu singen.

André: Kommen wir zu einer ganz heiklen Frage, die ich immer gerne stelle – Aidan weiß schon, was nun kommt. Manilla Road oder Manowar, in welchem Lager siehst du dich da eher?

Benjamin: Manilla Road. Nicht weil ich Manowar doof finde. Manilla Road haben für mich einfach diesen kauzigen Charakter. Sie waren mir auch als Menschen immer lieber. Manowar haben natürlich auch superstarke Songs gemacht und waren auch die Blaupause für alles. Aber bei Manilla Road hatte ich immer das Bild von siffigen, holzvertäfelten Kellern vor Augen, in denen irgendwelche Fantasyromane herumstehen. Aber auch von der ganzen Produktion und den Songs her, muss ich als Antwort auf deine Frage sagen: Ganz klar Manilla Road.

André: Da müssen wir dich ja eigentlich noch in unser Manilla Road Special einbinden…

Benjamin: Warum nicht? Aber ich kenne auch nicht alles von den neueren Alben. Aber die ersten Platten waren schon meine Baustelle.

[Anm.: Wie ihr vielleicht wisst, haben wir im Rahmen des angesprochenen Manilla Road Specials bereits 32 Interviews veröffentlicht. Es dürfen gerne noch mehr werden.]

Aidan: Ein anderes Format, das wir häufig auf dem Blog haben, ist natürlich die Top 5-Lieblingsalben-Liste. Deswegen… wie sieht das bei dir aus? Was sind deine fünf liebsten Alben aller Zeiten?

Benjamin: Aller Zeiten? Das kann ich gar nicht beantworten, das ändert sich immer wieder. Es gibt Alben, die für mich in unterschiedlichen Lebensphasen extrem wichtig waren, die ich aber jetzt nicht mehr höre. Ich würde sie aber nicht ausklammern wollen, nur weil ich sie aktuell nicht mehr auflege. Daher kann ich eher aktuelle Lieblingsalben nennen. Die neue Vulture finde ich zum Beispiel sehr stark, Speed Metal, ihr seht hinter mir ja die Fahne. Mystic Storm, Thrash Metal, finde ich auch sehr gut, mit russischen Vocals – die klingen wie Dawn Crosby von Détente und Fear of God, falls euch das noch etwas sagt. Starlight Ritual habe ich schon genannt, die neue Desaster habe ich noch nicht so oft gehört. Eisenhand ist super, Cirith Ungol natürlich – auch wenn ich die EP nicht so stark finde wie das Album, aber sie ist immer noch gut. Mit Silver Talon habe ich jetzt auch gerade angefangen, das hat mich total an Nevermore erinnert. [Anm.: Zustimmendes Nicken von Warrel Dane-Jünger Aidan] Das ist ja eine Band, die aus Spellcaster hervorgegangen ist, wie auch Teile von Idle Hands bzw. nun Unto Others. Bei der Silver Talon finde ich aber den Sound etwas zu modern, da nervt mich das Schlagzeug ein bisschen. Aber für diese Musik muss das wahrscheinlich so sein, Nevermore war ja auch immer recht modern produziert.

Aidan: Silver Talon haben ja auch einen Sanctuary-Song auf ihrer letzten EP Becoming a Demon gecovert – „Battle Angels“ natürlich.

André: Wenn ich mir das so anhöre, Benjamin, hörst du ja viele unterschiedliche Stile.

Benjamin: Ja, ich höre auch fast ausschließlich Metal. Da mag ich fast alle Genres, bei denen ich etwas fühlen kann. So etwas wie Nightwish fällt da raus. Wenn man musikalisch vom Deaf Forever-Kosmos sprechen kann, trifft das bei mir zu ca. 90% zu, das gefällt mir dann. Death und Black Metal höre ich eher weniger – meine Frau hört viel Black Metal, daher stehen hier einige Vàn-Sachen rum, die ich gar nicht kenne. Die letzte Endseeker hat mir zum Beispiel gefallen. Zum Autofahren ist das für mich ganz nett, es ist aber keine Platte, die ich zu Hause auflegen würde, um sie mir ganz in Ruhe anzuhören.

André: Im letzten Teil eines Interviews darf man gerne auch mal etwas träumen. Mal angenommen, ihr hättet, wenn ihr auf Tour geht, ein Riesenbudget. Wie würde dann bei dir das Bühnenbild ausschauen? Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht?

Benjamin: Nein, man denkt immer eher, was so realistisch ist. Beim letzten Gig in Hilbeck haben wir ein paar LED-Grabkerzen dazugeholt und die dann aufgestellt, das hat auch ganz gut geklappt. Früher fand ich bei Dio die Bühnenbilder immer geil – mit Burg, Trockeneis und all dem Pipapo. Eine Kulisse in Blau, auch mit so einer Figur im Hintergrund, damit könnte man natürlich schon etwas machen. Man könnte mit mehreren Ebenen arbeiten, das Schlagzeug oben, Treppen drumherum, eine von Lasern beleuchtete Sanduhr. Aber man muss sich fragen, ob so eine megaopulente Show überhaupt zu Doom Metal passt. Letztendlich ist es ja eine Musik, die von innen berührt, da muss man nicht exzessiv abzappeln. Ich meine, das kann man – habe ich auch schon gemacht, zum Beispiel als Orodruin auf dem Hammer of Doom-Festival gespielt haben, da bin ich völlig ausgeflippt, weil das eine meiner absoluten Lieblingsbands ist. Naja, wir haben mit Wheel überlegt, ob wir noch mal ein neues Backdrop mit dem Albumcover machen, dazu ein paar Sidestands mit der Sanduhr-Symbolik darauf. Aber das wäre es dann auch. Mehr Heckmeck muss nicht sein.

[Anm.: Orodruin sind in der Tat eine fantastische Band, die wir auch schon interviewt haben.]

Aidan: Die Bilder von eurem Auftritt in Hilbeck [siehe Teil 1 dieses Interviews] waren aber auch toll. Ich habe es richtig bereut, dass ich nicht da sein konnte. Die Bühne war sehr mystisch, als es dunkel wurde. Dazu der Efeu…

Benjamin: Ja, das war da gewachsen, das war nicht extra für uns. Von uns war nur die Vorlage: Trockeneis und blaues Licht, die Kerzen, die ich gerade angesprochen habe, hatte ich selbst besorgt. Trockeneis war es dann gar nicht, sondern ein anderer Dampf – aber das reichte dann auch. Als es dunkel wurde, war gleich die richtige Atmosphäre da.

André: Jetzt hast du ja gerade schon Dio angesprochen. Gab es schon mal eine größere Band, bei der du sagst, da war die Bühnenshow in deinen Augen echt perfekt?

Benjamin: Vor ein paar Jahren habe ich Ghost gesehen, im Ruhrcongress in Bochum…

André: Da war ich auch…

Benjamin: Über die Band kann man ja sagen, was man will. Aber was die an Bühnenshow machen, ist in dem Genre schon gut. Die beste Bühnenshow, ohne dass ich die Musik mag, machen Rammstein. Das ist großes Rock’n’Roll-Theater. Aber um es in unserem Rahmen zu halten, muss ich Ghost sagen. Auch als da der Papst mit dem Saxophon auf die Bühne kam und sein Solo gespielt hat. Das war schon ganz witzig.

André: Kommen wir zur allerletzten Frage, bevor wir dich in den wohlverdienten Feierabend entlassen. Hast du für unsere Leser noch einen Geheimtipp? Eine Band, die sie unbedingt mal antesten sollten?

Benjamin: Ein Bekannter von mir, der Tom Pieper, spielt in einer Doom-Band, die heißt is LOVE alive?, hat man vielleicht schon mal als Newcomer des Monats beim Deaf Forever gesehen. Die kennt man eventuell noch nicht so, die haben im letzten Jahr auch ein neues Album herausgebracht [Second to None]. Da könnten Leute reinhören, die Bock auf Frauengesang und traditionell gehaltenen Doom haben. Ansonsten… gut, was heißt Geheimtipp? Heute ist ja nichts mehr geheim! Wenn eine Band gut ist, gibt es einen Schneeballeffekt und sie ist ruckzuck überall vertreten. Mystic Storm sollte man sich auch anhören, wenn man Thrash mag, das ist sehr frisch und kennt vielleicht noch nicht jeder.

André: Wie du sagst, wenn man Stammleser vom Deaf Forever ist, lernt man so das meiste schon kennen. Daher waren wir sehr froh, dass wir kürzlich mal mit Anahata eine Band präsentieren konnten, die fast niemand kannte. Da hat Aidan den Review geschrieben.

Aidan: Ja, Anahata – oder Sol Anahata – aus Kanada, die hatten uns vor einiger Zeit mal angehauen. Die sind echt stark. Ich traue denen viel zu, das ist eher klassischer Epic Metal – auch sehr variabel, zum Teil ein bisschen Dungeon Synth dabei. Das kann ich definitiv empfehlen.

Benjamin: Ja, auf Bandcamp hatte ich für mich auch mal ein paar Sachen gefunden. Morgul Blade zum Beispiel. [Auch die Band hat Aidan bereits im Dezember 2020 für uns interviewt.] Auf Concilium bin ich da auch gestoßen. Die haben für ihre EP übrigens ein Cover von Adam Burke verwendet, das ich auch mal haben wollte. Wir hatten da bandintern diskutiert, manche meinten, das sei zu klischeehaft mit der Burg, das würde doch gar nicht passen. Ich fand es aber geil. Und zack, hatte es schon eine andere Band, eben Concilium, lizensiert. Deshalb musste ich die Kassette haben, aber die Musik ist natürlich auch gut!

André: Wunderbare Band, die kamen auch schon auf unserem Blog vor. Benjamin, wir danken dir ganz herzlich für deine Zeit. Das war ein sehr unterhaltsames Interview! Demnächst machen wir das einfach mal offline.

Hier geht es zum ersten Teil des Interviews.

Ein Kommentar zu „Interview: Wheel (Teil 2)

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