Interview: BIWO

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Bereits vor gut einem Monat haben wir euch auf unserem Blog BIWO vorgestellt, eine Newcomer-Band aus dem Ruhrpott. Da übermorgen deren Debüt-Scheibe Life and Death erscheint, habe ich Bandkopf Sven (Gesang, Gitarre) zum Interview eingeladen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

André: Hi Sven, danke, dass du dir wieder Zeit für uns nimmst. Wie geht es dir?

Sven: Moin André, die Ehre liegt ganz auf meiner Seite. Ich fühle mich positiv gestresst (lacht). Ich hätte nie gedacht, dass so viel Arbeit hinter einem Release steckt. Es ist aber ein geiles Gefühl, tagtäglich etwas Neues in diesem Business zu lernen, ich freue mich tatsächlich jetzt schon auf den nächsten Release. Aber eins nach dem anderen.

André: Nächster Release… das klingt schon mal gut! Aber bleiben wir in der Tat in der Gegenwart: Bist du eigentlich ein singender Gitarrist oder ein gitarrespielender Sänger?

Sven: Das ist eine gute Frage. Ich stehe da aktuell ein wenig zwischen den Stühlen, da ich eins von beiden gerne abgeben würde. Ähnlich wie bei Riot City habe ich am Ende den Part des Sängers übernommen, da es keine Alternative gab. Mal schauen, was die Zeit mit sich bringt. Spaß macht mir aber hingegen beides und ich bin gespannt, in welche Richtung sich meine Stimme entwickelt. Denn momentan experimentiere ich noch viel herum.

André: Ich finde, deine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert. Welche Sänger haben dich am meisten inspiriert?

Sven: Das freut mich zu hören, denn ein Wiedererkennungswert ist das absolut Wichtigste in der Szene. Und wenn jemand unsere Tracks hört und sofort sagt „HEY, das ist doch BIWO“, dann haben wir alles richtig gemacht. Egal ob live oder aus der Konserve, ich höre mir wirklich sehr gerne Eric Adams an, der übrigens für mich der größte Metal-Sänger aller Zeiten ist. Oder Matthew Barlow, den ich aber leider noch nie live erleben durfte. Aber am Ende kann ich all diese Jungs nicht imitieren und möchte dies auch ehrlicherweise nicht. In einem vor kurzem erschienenen Podcast, Pommesgabel von Powermetal.de, mit Tobias Sammet ging es um ein ähnliches Thema. Tobi konnte auf Knopfdruck wie Geoff Tate klingen. Ich versuche zwar gewisse Techniken zu übernehmen, bilde aber dann daraus meine eigene Stimme anstatt zu versuchen, wie Sänger XY zu klingen. Chris Boltendahl von Grave Digger und Rock´n´Rolf von Running Wild haben mich aber generell dazu inspiriert, überhaupt zu singen. Beide sind grundsolide Sänger, die man aus 1000 Stimmen wiedererkennt, ohne dabei Ausnahmesänger zu sein. Wenn ich mich nur nach den großen Sängern wie Bruce Dickinson, Rob Halford, Eric Adams oder sonst wen richten würde, gäbe es das Album wahrscheinlich nicht. Aber am Ende sind die Vocals auch nur ein Teil des Ganzen.

André: Und wie sieht es bei Gitarristen aus? Wen schätzt du besonders? Und bei wem hast du dir ein bisschen etwas abgeguckt?

Sven: Ähnlich wie bei den Sängern gibt es auch bei den Gitarristen eine ganze Reihe an Leuten, zu denen ich aufsehe. Ich gehöre aber nicht der YouTube-Shredder-Generation „höher, schneller weiter“ an, sondern mag eher die musikalischen Meister dieser Welt. Jon Schaffer bewundere ich für seine Rhythmusarbeit z. B. sehr. Für mich persönlich gibt es keinen besseren Metal-Rhythmus-Gitarristen als ihn. Oder die geilen Melodien auf gefühlt jeder Iron Maiden-Platte. Aber hier muss ich jedem Musiker enttäuscht sagen, dass ich kaum einen Coversong nachspielen kann (lacht). Ich habe keine Lust, etliche Stunden in einen Song zu investieren, der mich nicht nach vorne bringt, nur um mir oder anderen etwas beweisen zu müssen. Das habe ich anfangs noch gerne gemacht und war stolz wie Bolle über jedes gelernte Riff. Aber mittlerweile nutze ich jede freie Minute für wichtigere Angelegenheiten, um die Band nach vorne zu bringen. Ein Fan hat mir aber vor kurzem gesagt, dass er eine gewisse Ähnlichkeit zum Gitarrenspiel von Rolf Munkes (Ex-Majesty) hört. Mir war das so gar nicht bewusst, aber wenn man darüber nachdenkt, hat er einfach verdammt Recht damit. Und ich muss zugeben, ich liebe das Gitarrenspiel von Rolf auf der Metal Law Live DVD von Majesty. Diese kleinen Melodien findet man tatsächlich auch im ganzen Album. Mir war das so nicht bewusst und es war definitiv ein Augenöffner für mich, für den ich sehr dankbar bin.

André: In wenigen Tagen erscheint euer Debütalbum Life And Death. Wie aufgeregt bist du?

Sven: Ich bin erschrocken darüber, wie entspannt ich „eigentlich“ bin. Dadurch, dass es so viel zu tun gibt, habe ich gar keine Zeit dafür, aufgeregt zu sein. Wobei mir Personen, die mir am nächsten stehen, schon sehr deutlich gesagt haben, wie angespannt ich in den letzten Wochen sei. – Ich kann das gar nicht verstehen (lacht). Am Ende freue ich mich einfach darüber, Menschen mit der Musik glücklich machen zu können.

André: Erzähle unseren Lesern doch einmal etwas über den Titel des Albums. Was hat es damit auf sich?

Sven: Who Wants To Live Forever? Fragte Freddie mal. Bei allen Höhen und Tiefen, die es in jedem Leben gibt, hätte ich nichts dagegen, ewig zu leben. Ich finde es schön hier und würde gerne länger bleiben. Leider sind wir nicht so dämlich wie eine Kuh und wissen über unsere Endlichkeit Bescheid und das kostet mich viele Nerven. Das Album ist kein reines Konzeptalbum in dem Sinne, aber der Titel steht als Oberbegriff für alles. Jeder Track hat da seinen eigenen Bezug zum Thema Leben oder Tod. Es soll aber auch grafisch zeigen, an was ich glaube, und das ist nicht der liebe Gott.

André: Mal angenommen, jemand fragt dich nach einem Anspieltipp – welchen Song würdest du dann herausgreifen?

Sven: Das kommt wirklich darauf an, wie ich die fragende Person einschätze. Jemandem, der nichts mit Heavy Metal zu tun hat, zeige ich die Ballade „Poor Boy“ – das funktioniert super. Jemandem, dem ich ansehe, dass er gerne True Metal hört, „Judgment Of Gods“, und allen anderen „Live Now“. Ich würde behaupten, dass dies gute Anspieltipps für die entsprechenden Zielgruppen sind. Soll im Umkehrschluss aber auch heißen, das Life And Death verdammt abwechslungsreich geworden ist.

André: Gibt es einen Song, der wegen seines Textes eine ganz besondere Bedeutung für dich hat?

Sven: Hanno (Drummer) sagte es bei der ersten Probe eigentlich passend. Bei „Poor Boy“ muss ich in keine Rolle schlüpfen, um den Song authentisch wiederzugeben. Denn er handelt von meinem Junior und über die Situation, in der er sich befindet. Ursprünglich war der Text noch ein wenig anders und sehr nachtragend gegenüber einigen Personen. Aber das habe ich entfernt. Man sollte die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen. LIVE NOW halt!

André: Wie ist bis jetzt das Feedback zum Album ausgefallen?

Sven: Durchweg positiv. Nur das Schlimme daran ist, es gibt keine klare Tendenz, welcher Song so ein wenig heraussticht. Jeder hat da so seinen eigenen Favoriten und pickt sich diesen für sich heraus. Auch die Shirts, Patches und CDs kommen super an. Denn auch hier wurde sich bewusst für Qualität anstatt Quantität entschieden. Bei den aktuellen T-Shirt-Preisen auf Touren der großen Bands kriege ich bei der minderen Qualität das blanke Kotzen.

André: Zurecht… Ich habe gelesen, dass du ein paar Exemplare deiner CD auch nach Japan verschickt hast. Wie ist es dazu gekommen?

Sven: Durch einen ziemlich doofen Zufall. Ich habe vor einigen Jahren von der Band Wagnis die EP Revolution Of Dignitiy via Bandcamp gekauft. Auf deren Facebook-Seite habe ich dann gesehen, dass sie erfolgreich ihre CDs nach Japan gebracht haben. Den guten Mann habe ich dann nach Fertigstellung unseres Albums ebenfalls kontaktiert und et voilà, es hat geklappt. Nach einem Tag waren wir da bereits sold out und durften noch ein paar Exemplare mehr dorthin schicken! Unfassbar geiles Gefühl, kann ich dir nur sagen! Die Japaner sind anscheinend offener für Neues und nicht so kritisch mit allem wie wir Deutschen.

André: Sind schon Live-Auftritte für das Jahr 2023 geplant?

Sven: Aktuell stecken wir noch voll in den Proben. Da wir erst nach Corona wieder zusammen gefunden haben, haben die Proben erst vor kurzem begonnen. Sobald die abgeschlossen sind, kümmern wir uns darum, Gigs zu organisieren. Du kannst davon ausgehen, dass du uns nächstes Jahr auf irgendeiner Bühne wiedersiehst.

André: Das klingt super! Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, daher kann man schon einmal ein bisschen zurückblicken: Welche Alben, die 2022 erschienen sind, haben dir besonders gut gefallen? 

Sven: Die aktuelle Hällas hat mir sehr gut gefallen. Mit der neuen Riot City werde ich noch nicht ganz warm, da mir die Ohrwürmer einfach fehlen. Grave Digger haben ein solides Album herausgebracht, das besser wäre, wenn man die Spielzeit ein wenig verkürzt hätte. Ich bin kein Fan von Alben, die 12, 13, 14 oder mehr Tracks à 3 Minuten haben. Nach der Hälfte wiederholt sich dann häufig alles, sodass am Ende nichts hängen bleibt.

André: Welche fünf Alben würdest du als deine Allzeit-Favoriten bezeichnen?

Sven: Für mich gibt es bestimmt eine Top 50 oder eher eine Top 100 und je nach Phase, ändern sich die Top 5-Alben immer wieder mal. Aktuell sind es:

ManowarInto Glory Ride (Die ewige Konstante #1 für mich)

Iron MaidenX Factor

MajestyKeep It True 

Manilla RoadCrystal Logic

Virgin Steele Invictus

André: Vorletzte Frage: Auf der kommenden Tour müssen Maiden unbedingt welchen Song spielen?

Sven: Anders herum, spielt bitte jeden Song außer „Fear Of The Dark“, „Hallowed Be Thy Name“, „The Number Of The Beast“, „The Trooper“ (lacht). Leider ist das ein unverzichtbares Übel, das man mitnehmen muss. Aber im Ernst jetzt, über „Deja Vu“ und „The Loneliness of the Long Distance Runner“ auf der einen und „Hell On Earth“ auf der anderen Seite würde ich mich persönlich am meisten freuen. Aber so wie ich die eisernen Jungfrauen kenne, bekommen wir „Wasted Years“ und „Heaven Can Wait“ vor die Nase gesetzt (lacht). 

André: Letzte Frage: Fährt der VfL Bochum nächstes Jahr nach Freiburg oder nach Sandhausen für ein Meisterschaftsspiel?

Sven: Nach dem heutigen Sieg gegen Gladbach bin ich wieder guter Dinge, dass wir es schaffen, Dortmund nächste Saison wieder zu ärgern.

André: Da ich im Zweifel lieber vom VfL als von der aktuellen Nr. 3 im Revier geärgert werde, drücke ich euch dezent die Daumen… Sven, ich bedanke mich für dieses informative Gespräch und wünsche dir und deinen Jungs alles Gute mit Life and Death.

Sven: Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Wir sehen uns on the road \m/

About a month ago, we introduced BIWO to you on our blog, a newcomer band from the Ruhr area. Since their debut album Life and Death will be released the day after tomorrow, I invited band head Sven (vocals, guitar) for an interview. We hope you enjoy reading it!

André: Hi Sven, thanks for taking the time for us again. How are you?

Sven: Hi André, the honour is all mine. I feel positively stressed (laughs). I would never have thought that there is so much work behind a release. But it’s a great feeling to learn something new in this business every day, I’m actually already looking forward to the next release. But one thing at a time.

André: Next release… that sounds good! But let’s stay in the present: Are you actually a singing guitarist or a guitar-playing singer?

Sven: That’s a good question. I’m a little bit in between at the moment, because I would like to give up one of the two. Similar to Riot City, I ended up taking over the part of the singer because there was no alternative. We’ll see what time brings. But I enjoy both and I’m curious to see in which direction my voice will develop. Because at the moment I’m still experimenting a lot.

André: I think your voice has a high recognition value. Which singers have inspired you the most?

Sven: I’m glad to hear that, because a recognition value is absolutely the most important thing in the scene. And if someone hears our tracks and immediately says “HEY, that’s BIWO“, then we’ve done everything right. Whether live or on record, I really enjoy listening to Eric Adams, who by the way is the greatest metal singer of all time for me. Or Matthew Barlow, but unfortunately I’ve never had the chance to see him live. But in the end, I can’t imitate all these guys and honestly don’t want to. A recent podcast, Pommesgabel by Powermetal.de, with Tobias Sammet was about a similar topic. Tobi could sound like Geoff Tate at the push of a button. I try to adopt certain techniques, but then form my own voice from them instead of trying to sound like singer XY. Chris Boltendahl from Grave Digger and Rock’n’Rolf from Running Wild have generally inspired me to sing at all. Both are rock solid singers that you recognise out of 1000 voices without being exceptional singers. If I would only go by the great singers like Bruce Dickinson, Rob Halford, Eric Adams or anyone else, the album probably wouldn’t exist. But in the end, the vocals are only a part of the whole.

André: And what about guitarists? Who do you particularly appreciate? And from whom did you take a little bit of inspiration?

Sven: Similar to the singers, there are also quite a few guitarists I look up to. But I don’t belong to the YouTube shredder generation “higher, faster further“, but rather like the musical masters of this world. I admire Jon Schaffer a lot for his rhythm work, for example. For me personally, there is no better metal rhythm guitarist than him. Or the great melodies on almost every Iron Maiden record. But here I have to tell every musician, disappointed, that I can hardly play a cover song (laughs). I don’t feel like investing several hours in a song that doesn’t bring me forward, just to have to prove something to myself or others. In the beginning I liked to do that and was proud as hell of every riff I learned. But now I use every free minute for more important things, to bring the band forward. But a fan recently told me that he hears a certain similarity to the guitar playing of Rolf Munkes (ex-Majesty). I wasn’t aware of that at all, but if you think about it, he’s just damn right about it. And I have to admit, I love Rolf’s guitar playing on the Metal Law Live DVD by Majesty. You can actually find these little melodies throughout the album. I wasn’t aware of that and it was definitely an eye opener for me, for which I am very grateful.

André: In a few days your debut album Life And Death will be released. How excited are you?

Sven: I’m shocked at how relaxed I “actually“ am. Because there is so much to do, I don’t have time to be excited. Although people closest to me have already told me very clearly how tense I’ve been in the last few weeks. – I can’t understand that at all (laughs). In the end, I’m just happy to be able to make people happy with music.

André: Tell our readers something about the title of the album. What is it all about?

Sven: Who Wants To Live Forever? Freddie once asked. With all the ups and downs that exist in every life, I wouldn’t mind living forever. I think it’s nice here and I’d like to stay longer. Unfortunately, we are not as stupid as a cow and know about our finiteness and that costs me a lot of nerves. The album is not a pure concept album in that sense, but the title stands as a generic term for everything. Every track has its own reference to the theme of life or death. But it should also graphically show what I believe in, and that is not the good Lord.

André: Let’s say someone asks you for a song to play – which song would you pick?

Sven: It really depends on how I judge the person asking. To someone who has nothing to do with heavy metal, I show the ballad “Poor Boy“ – that works great. To someone who I can tell likes true metal, “Judgment Of Gods“, and to everyone else, “Live Now“. I’d say that these are good tips for the corresponding target groups. But that also means that Life And Death has become so damn varied.

André: Is there a song that has a special meaning for you because of its lyrics?

Sven: Hanno (drummer) actually said it appropriately at the first rehearsal. With “Poor Boy“ I don’t have to slip into any role to render the song authentically. Because it’s about my junior and the situation he’s in. Originally, the lyrics were a bit different and very resentful towards some people. But I have removed that. One should let bygones be bygones and look forward. LIVE NOW!

André: How has the feedback for the album been so far?

Sven: Positive throughout. The only bad thing about it is that there is no clear tendency which song stands out a bit. Everyone has their own favourite and picks it out for themselves. The shirts, patches and CDs are also very popular. Here, too, a conscious decision was made for quality instead of quantity. With the current T-shirt prices on tours of the big bands, the inferior quality makes me want to puke.

André: Understandable… I read that you also sent a few copies of your CD to Japan. How did it come about?

Sven: By a pretty stupid coincidence. I bought the EP Revolution Of Dignitiy from the band Wagnis via Bandcamp a few years ago. On their Facebook page I saw that they had successfully brought their CDs to Japan. After finishing our album, I contacted the good man as well and et voilà, it worked. After one day we were already sold out and were allowed to send a few more copies there! Unbelievably great feeling, I can only tell you! The Japanese seem to be more open to new things and not as critical of everything as we Germans are.

André: Are there already live gigs planned for 2023?

Sven: At the moment we are still in full rehearsal. Since we only got back together after Corona, the rehearsals have only just started. As soon as they are finished, we will start organising gigs. You can expect to see us on some stage next year.

André: That sounds great! The year is coming to an end, so you can already look back a bit: Which albums that came out in 2022 did you particularly like?

Sven: I really liked the current Hällas. I’m not quite warming up to the new Riot City yet, because I just miss the earworms. Grave Digger released a solid album that would be better if they had shortened the playing time a bit. I’m not a fan of albums that have 12, 13, 14 or more tracks of 3 minutes each. After the halfway point, everything is often repeated, so that nothing sticks in the end.

André: Which five albums would you call your all-time favourites?

Sven: For me there is definitely a top 50 or rather a top 100 and depending on the phase, the top 5 albums change every now and then. Currently they are:

Manowar Into Glory Ride (The eternal constant #1 for me).

Iron MaidenX Factor

MajestyKeep It True

Manilla Road Crystal Logic

Virgin Steele Invictus

André: Penultimate question: On the upcoming tour Maiden absolutely have to play which song?

Sven: In other words, please play every song except “Fear Of The Dark“, “Hallowed Be Thy Name“, “The Number Of The Beast“, “The Trooper“ (laughs). Unfortunately, that’s an unavoidable evil that you have to take with you. But seriously now, “Deja Vu“ and “The Loneliness of the Long Distance Runner“ on the one hand and “Hell On Earth“ on the other, I would personally be most happy about. But knowing the iron maidens, we’ll get “Wasted Years“ and “Heaven Can Wait“ in front of us (laughs).

André: Last question: Will VfL Bochum travel to Freiburg or Sandhausen next year for a championship game?

Sven: After today’s win against Gladbach, I’m again in good spirits that we’ll manage to annoy Dortmund again next season.

André: Since I’d rather be annoyed by VfL than by the current No. 3 in the Ruhr area, I’m discreetly keeping my fingers crossed for you… Sven, thank you for this informative interview and I wish you and your boys all the best with Life and Death.

Sven: It was a lot of fun for me. See you on the road \m/.

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