Interview: Bergfried

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Aidan und ich sind gerade dabei, unsere Best-of-Listen für das zu Ende gehende Jahr 2022 zu erstellen. Wir verraten nicht zu viel, wenn wir sagen, dass Bergfrieds EP Romantik I zu unseren Top-Releases zählt. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, euch heute ein Interview mit Mastermind Erech III. von Lothringen präsentieren zu dürfen. In unserem Gespräch kamen allerlei Themen zur Sprache – auch Anna von Schweidnitz findet Erwähnung…

André: Vielen Dank, dass du dir Zeit für unseren Blog nimmst. Wie geht es dir? Welches Album hast du dir als letztes vor diesem Interview angehört?

Erech III.: Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Seitdem ich entschieden habe, mich vollkommen der Musik zu widmen, gab es nochmal einen krassen Kreativitätsschub. Gestern habe ich die Slut Pop EP von Kim Petras, Daisies Of The Galaxy von Eels und das W.A.S.P.-Debüt gehört. Gute Vibes!

André: Romantik I ist meiner Meinung nach eine der besten EPs, die 2022 veröffentlicht worden ist. Wie ist es zu diesem Projekt gekommen? Du bist ja ansonsten in erster Linie in Black Metal-Projekten wie Ancient Mastery, Carathis und Narzissus aktiv.

Erech III.: Danke! Dass ich vornehmlich Black Metal mache, liegt nicht daran, dass ich ein Die-Hard-Fan dieses Genres bin, sondern ist eher Gewohnheit. Ich habe damit vor einigen Jahren angefangen und sehe den Black Metal immer noch als eine der Wurzeln meines musikalischen Ausdrucks. Mittlerweile kommen aber immer mehr Einflüsse dazu, da ich selbst relativ wenig Black Metal höre. Das zeigt sich dann eben in Projekten wie Bergfried oder auch der neuen Ancient Mastery. Was Bergfried betrifft, war ich anfangs von den Grime Stone Records-Artists inspiriert und wollte ihnen nacheifern. Das hat offensichtlich nicht so gut geklappt und es ging dann doch in die klassischere Richtung. 

André: Als ich Annas Vocals zum ersten Mal gehört habe, habe ich bald geheult. Ich nehme an, es muss doch fantastisch sein, wenn solch eine begnadete Künstlerin die eigenen Kompositionen veredelt…

Erech III.: Das ist sehr schön zu hören, aber ja, ging mir ähnlich. Die Songs sind zu Beginn ohne Anna entstanden und hatten für mich noch keine wirkliche Identität. Als sie dann die Vocals eingesungen hatte, war mir auf einmal klar, wie es mit Bergfried weitergehen kann. Sie ist eine große Inspiration und gibt den Liedern unglaublich viel. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich gerne mit anderen Musiker:innen zusammenarbeite. Die meisten meiner Werke entstehen verhältnismäßig solitär, drum ist es umso schöner, wenn es dann doch eine menschliche Verbindung gibt. 

André: Bist du selbst mit dem Endergebnis, mit Romantik I, rundum zufrieden? Oder würdest du acht Monate nach dem Release sagen, dass du das eine oder andere nun anders machen würdest?

Erech III.: Ich bin sehr zufrieden. Romantik I ist eine der wenigen meiner Veröffentlichungen, an denen ich (noch) nichts auszusetzen hab‘. Die Produktionsästhetik wurde manches Mal bemängelt, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Es wäre auch für mich interessant, die Songs in einer moderneren und schlagkräftigeren Produktion zu hören, ich glaube jedoch, dass der Lo-Fi-Sound auch einiges vom Charme der EP ausmacht. 

André: Wie war bislang das Feedback bezüglich Romantik I? Und gab es überhaupt einen Review, in dem der Name Lordian Guard nicht gefallen ist? 

Erech III.: Haha, ich glaube nicht! Tatsächlich kannte ich Lordian Guard vorher gar nicht, deswegen hatte ich einiges an Recherche vor mir. Aber so ist es sehr oft, wenn ich Reviews von meinen Releases lese. So kann ich mir dann wieder neue Artists erschließen, ohne selbst groß recherchieren zu müssen.

André: Dürfen wir 2023 mit Romantik II rechnen?

Erech III.: Ja! Die Arbeit an Romantik II läuft auf Hochtouren. Die Hälfte des Songwritings ist abgeschlossen und ich bin sehr gespannt, wie sich der Rest des Albums entwickelt. Es gibt in „Oh Lord“ einen groben Hinweis darauf, in welchem Setting jenes Album stattfinden wird. Das Songwriting ist etwas kompakter geworden und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf Annas Performance.

André: Hättest du eigentlich gerne im Mittelalter gelebt? Und falls ja, in welcher Periode genau? Ich als Mediävist hätte ja gerne mal Friedrich II., den Enkel Barbarossas, getroffen…

Erech III.: Das verstehe ich gut. Ich hätte definitiv gerne in einer romantisierten Variante des Mittelalters gelebt. Auch wenn das wahre Mittelalter beileibe keine reine „Dunkle Zeit“ war, so wie es gerne dargestellt wird, glaube ich trotzdem, dass ich es nicht allzu lange ausgehalten hätte. Ich glaube, meine liebste Epoche wäre vermutlich das Spätmittelalter, weil sich da die gesamte Gesellschaft im Umbruch befand. Ansonsten hätte ich gerne Hildegard von Bingen, Francesco Petrarca und Anna von Schweidnitz getroffen.

André: Bist du generell ein Mensch, der sich für Geschichte begeistern kann?

Erech III.: Ja, sogar sehr. Trotz Geschichtsstudium ist mein Interesse dabei aber eher weniger wissenschaftlicher Natur als narratologischer. Es gibt einfach extrem viele gute Stories, interessante Biografien und tragische Schicksale ergo Inspiration. 

André: Wie sieht es bei dir gerade mit deinen anderen Projekten aus? Woran arbeitest du?

Erech III.: Neue Carathis und Golden Blood EPs sowie das Narzissus-Album stehen in den Startlöchern. BergfriedRomantik II, Ancient MasteryChapter Three, erste Grandeur & Haunted Palace Full-Lengths sind auch in der Mache. Ansonsten habe ich einige Projekte in den Bereichen Singer/Songwriter, Techno und Pop gestartet. Abseits der Musik arbeite ich an den ersten Kunstinstallationen und einem Modelabel. Es gibt die nächsten Jahre definitiv genug zu tun. 

André: Wie würdest du den Begriff Epik in Bezug auf Musik definieren?

Erech III.: Ganz schlicht als erzählende Musik. Sobald Geschichten erzählt werden, ist der Begriff Epik anwendbar. Das Genre spielt dabei keine Rolle. Pop-Musik kann episch sein, elektronische Musik kann episch sein, klassische Musik kann episch sein. Ich halte mich da an die Definition der Epik in der Literatur. Es gibt die antiken Epen, welche immer noch das heroische Element besitzen, jedoch ist der moderne Begriff der Epik viel umfassender. Eine kleine, scheinbar beiläufige Geschichte, welche z. B. Rilo Kiley mit einem Song erzählen, ist genauso episch wie ein Rhapsody-Album. Gibt es eine Story, ist es Epik.

André: Mein Kollege Aidan schreibt gerade an einem Special, in dem er sich mit Epic Black Metal befasst. Welche Künstler bzw. Alben fallen dir spontan ein, wenn du diesen Begriff hörst?

Erech III.: Das ist schwierig. Epic Black Metal als Genrename ist imho relativ streng eingeschränkt, sodass meist nur Summoning-Klone damit gemeint werden. Dabei finde ich, haben auch Bands wie Cradle of Filth oder Stormlord mindestens das gleiche Level an klassischer Epik zu bieten. Es ist etwas zu kurz gegriffen, dass lange Songs und old-schoolige Keyboardsamples automatisch zum Tragen des Epic-Stempels qualifizieren. Es gehört noch etwas mehr dazu. 

André: Welche Black Metal-Alben haben dich als Künstler am meisten geprägt?

Erech III.: Cradle of FilthDamnation and a Day, SargeistLet The Devil In, Horned AlmightyContaminating The Divine, DissectionThe Past is Alive und definitiv WindirArntor – das sind jetzt die ersten Alben, die mir spontan einfallen. Es gäbe sicher noch unzählige weitere Beispiele. Also die klassischen first und second wave-Vertreter höre ich auch gerne, hatten aber keinen so großen Einfluss auf mich.

André: Markus Eck von Metal Message macht ja seit vielen Monaten PR für Bergfried. Mit ihm rede ich immer wieder über die Themen Infantilisierung, Oberflächlichkeit und Kommerzialisierung in unserer Szene. Gibt es auch aus deiner Sicht im Underground Entwicklungen, die du mit Sorge beobachtest bzw. rundweg ablehnst?

Erech III.: Nein, gibt es nicht. Der Underground floriert, es gibt viel Müll, viele Perlen und auch viel Innovation. Ich persönlich freue mich über jeden Artist, welcher in der Lage ist, erfolgreiche Kommerzialisierung zu betreiben. Es ist eine große Leistung, eine größere Zielgruppe anzusprechen. Bedroom-Black Metal kann erstmal jeder, das dann auf das nächste Level zu heben, ist tough. Es gibt unzählige gute Labels da draußen, wie z. B. Labyrinth Tower und Fiadh Productions, welche wirklich viel Energie und Herzblut in die Bands stecken. Ich versuche, mich da ganz auf die positiven Aspekte dieser Szene zu fokussieren. Wenn ich einmal anfangen würde, mich zu echauffieren, gäbe es kein Ende mehr.

André: 2022 neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Welche Alben, die in diesem Jahr erschienen sind, haben dir besonders gut gefallen? Und hast du schon das neue Darkthrone-Album gehört? 

Erech III.:

Spider God Fly In The Trap

Steel ArctusMaster Of War

Blind GuardianThe God Machine

TrialFeed The Fire

Battle BeastCircus Of Doom

RAYEEscapism./Thrill is Gone. (dual single)

FazerdazeBreak! (EP)

Iggy AzaleaThe End Of An Era

Sumerian TombsSumerian Tombs

Pensées NocturnesDouce Fange

Und ja, das neue Darkthrone-Album habe ich gehört. Es ist definitiv solide, aber einmal anhören hat mir gereicht, muss ich gestehen. Ich bin aber dankbar, dass sie ihr Ding ungetrübt durchziehen.

André: Welches obskure Underground-Festival sollten Aidan und ich unbedingt mal besuchen? Hast du einen Geheimtipp für uns?

Erech III.: Das Econore Noise Fest für experimentelle Musik in Mönchengladbach. Ein Freund von mir leistet da wirklich krasse Pionierarbeit, was Noise-Musik und Co. angeht, immer an der Grenze zwischen Kunstperformance und Konzert. Das letzte fand jetzt im November statt, aber es gibt sicher bald wieder eins. Zieht es euch rein!

André: Ist notiert! Letzte Frage: Was war in den letzten Jahren dein schönstes Erlebnis als Musiker?

Erech III.: Nachrichten, in denen Menschen berichten, dass ihnen meine Musik in irgendeiner Weise geholfen hat. Sowas lässt mich den Fokus nicht verlieren, warum ich das Ganze eigentlich mache: um mit meinen Emotionen ins Reine zu kommen und zu hoffen, dass das Ganze in anderen Menschen widerhallt und so eine Verbindung entsteht. Liebe halt.

André: Ein wundervolles Schlusswort, Erech, vielen Dank für dieses sehr interessante Interview. Ich wünsche dir alles Gute für das kommende Jahr – und wir freuen uns bereits auf die anstehenden Releases von dir, allen voran Romantik II! Vielleicht schreiben wir da sogar mal wieder einen Review, da wir mit etwas ganz Besonderem rechnen.

Aidan and I are in the process of compiling our best-of lists for the year 2022, which is coming to an end. We’re not giving too much away when we say that Bergfried’s EP Romantik I is one of our top releases. With this in mind, we are very pleased to present to you today an interview with mastermind Erech III of Lorraine. All kinds of topics came up in our conversation – Anna von Schweidnitz is also mentioned…

André: Thank you very much for taking the time for our blog. How are you doing? Which album did you listen to last before this interview?

Erech III: I’m doing very well, thank you for asking. Since I decided to dedicate myself completely to music, there has been another blatant surge of creativity. Yesterday I listened to the Slut Pop EP by Kim Petras, Daisies Of The Galaxy by Eels and the W.A.S.P. debut. Good vibes!

André: Romantik I is, in my opinion, one of the best EPs released in 2022. How did this project come about? You are otherwise primarily active in black metal projects like Ancient Mastery, Carathis and Narzissus.

Erech III: Thank you! The fact that I mainly do black metal is not because I am a die-hard fan of this genre, but rather a habit. I started doing it a few years ago and I still see black metal as one of the roots of my musical expression. In the meantime, however, more and more influences are added, as I myself listen to relatively little black metal. That shows in projects like Bergfried or the new Ancient Mastery. As far as Bergfried is concerned, I was initially inspired by the Grime Stone Records artists and wanted to emulate them. Obviously that didn’t work out so well and it went in the more classical direction.

André: When I heard Anna’s vocals for the first time, I almost cried. I suppose it must be fantastic when such a gifted artist enhances your own compositions…

Erech III: That’s very nice to hear, but yes, it was the same for me. In the beginning, the songs were written without Anna and didn’t really have an identity for me. When she sang the vocals, it was suddenly clear to me how things could continue with Bergfried. She is a great inspiration and gives the songs so incredibly much. That is also one of the main reasons why I like to work with other musicians. Most of my works are created in a relatively solitary way, so it’s all the nicer when there is a human connection.

André: Are you yourself completely satisfied with the final result, with Romantik I? Or would you say eight months after the release that you would do one or two things differently now?

Erech III: I am very satisfied. Romantik I is one of the few of my releases that I can’t find fault with (yet). The production aesthetics have been criticised many times, which I can understand very well. It would be interesting for me to hear the songs in a more modern and punchy production, but I think the lo-fi sound also accounts for some of the EP’s charm.

André: How was the feedback regarding Romantik I so far? And was there any review at all that didn’t mention the name Lordian Guard?

Erech III: Haha, I don’t think so! In fact, I didn’t know Lordian Guard before, so I had some research to do. But that’s how it is very often when I read reviews of my releases. That way I can discover new artists without having to do much research myself.

André: Can we expect Romantik II in 2023?

Erech III: Yes! The work on Romantik II is in full swing. Half of the songwriting is done and I’m very excited to see how the rest of the album develops. There is a rough indication in “Oh Lord“ of the setting in which that album will take place. The songwriting has become a bit more compact and I’m already very excited about Anna’s performance.

André: Would you have liked to live in the Middle Ages? And if so, in which period exactly? As a medievalist, I would have liked to have met Frederick II, Barbarossa’s grandson…

Erech III: I understand that very well. I would definitely have liked to live in a romanticised version of the Middle Ages. Even though the real Middle Ages were by no means a pure “Dark Ages“ as they like to be portrayed, I still don’t think I would have lasted too long. I think my favourite period would probably be the late Middle Ages, because the whole society was in upheaval. Otherwise, I would have liked to meet Hildegard von Bingen, Francesco Petrarca and Anna von Schweidnitz.

André: Are you generally a person who is enthusiastic about history?

Erech III: Yes, very much so. Despite studying history, however, my interest is less scientific than narratological. There are just so many good stories, interesting biographies and tragic fates, ergo inspiration.

André: What about your other projects at the moment? What are you working on?

Erech III: New Carathis and Golden Blood EPs and the Narzissus album are in the starting blocks. BergfriedRomantik II, Ancient MasteryChapter Three, first Grandeur & Haunted Palace full-lengths are also in the making. Other than that, I’ve started a few projects in singer/songwriter, techno and pop. Away from music, I’m working on the first art installations and a fashion label. There is definitely enough to do in the next few years.

André: How would you define the term epic in relation to music?

Erech III: Quite simply as narrative music. As soon as stories are told, the term epic is applicable. The genre does not matter. Pop music can be epic, electronic music can be epic, classical music can be epic. I stick to the definition of epic in literature. There are the ancient epics, which still have the heroic element, but the modern concept of epic is much broader. A small, seemingly casual story, which Rilo Kiley, for example, tell with a song, is just as epic as a Rhapsody album. If there is a story, it is epic.

André: My colleague Aidan is currently writing a special in which he deals with epic black metal. Which artists or albums come to your mind spontaneously when you hear this term?

Erech III: That’s difficult. epic black metal as a genre name is relatively strictly limited, so that mostly only Summoning clones are meant by it. But I think bands like Cradle of Filth or Stormlord have at least the same level of classic epicness to offer. It’s a bit too short-sighted to think that long songs and old-school keyboard samples automatically qualify to carry the epic stamp. There is something more to it.

André: Which black metal albums have influenced you the most as an artist?

Erech III: Cradle of FilthDamnation and a Day, SargeistLet The Devil In, Horned AlmightyContaminating The Divine, DissectionThe Past is Alive and definitely WindirArntor – these are the first albums that come to mind spontaneously. There would certainly be countless other examples. So I also like to listen to the classic first and second wave representatives, but they didn’t have such a big influence on me.

André: Markus Eck from Metal Message has been doing PR for Bergfried for many months. I always talk to him about the topics of infantilisation, superficiality and commercialisation in our scene. From your point of view, are there also developments in the underground that you observe with concern or reject outright?

Erech III: No, there are not. The underground is flourishing, there is a lot of rubbish, many gems and also a lot of innovation. Personally, I am happy about every artist who is able to successfully commercialise. It is a great achievement to address a larger target group. Bedroom black metal is something that anyone can do, but taking it to the next level is tough. There are countless good labels out there, like Labyrinth Tower and Fiadh Productions, who really put a lot of energy and heart and soul into the bands. I try to focus on the positive aspects of the scene. Once I start getting excited, there would be no end to it.

André: 2022 is slowly coming to an end. Which albums released this year did you particularly like? And have you heard the new Darkthrone album yet?

Erech III.:

Spider GodFly In The Trap

Steel ArctusMaster Of War

Blind Guardian The God Machine

Trial Feed The Fire

Battle Beast Circus Of Doom

RAYE Escapism/Thrill is Gone. (dual single)

FazerdazeBreak! (EP)

Iggy Azalea The End Of An Era

Sumerian TombsSumerian Tombs

Pensées NocturnesDouce Fange

And yes, I have listened to the new Darkthrone album. It’s definitely solid, but one listen was enough for me, I must confess. But I’m thankful that they do their thing unadulterated.

André: Which obscure underground festival should Aidan and I definitely visit? Do you have an insider tip for us?

Erech III: The Econore Noise Fest for experimental music in Mönchengladbach. A friend of mine is doing some really great pioneering work in noise music and the like, always on the border between art performance and concert. The last one took place in November, but there will be another one soon. Check it out!

André: Noted! Last question: What was your best experience as a musician in the last few years?

Erech III: Messages in which people report that my music has helped them in some way. That kind of thing keeps me focused on why I’m doing this in the first place: to come to terms with my emotions and hope that it will resonate with other people and create a connection. Just love.

André: A wonderful conclusion, Erech, thank you very much for this very interesting interview. I wish you all the best for the coming year – and we are already looking forward to your upcoming releases, especially Romantik II! Maybe we’ll even write a review there again, as we’re expecting something very special.

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